Fische in Schweden

Angeln ist in Schweden ein weit verbreitetes Hobby und ist an den fünf größten Seen sogar ohne Lizenz erlaubt. Wir stellen Ihnen einige der in Schweden vorkommenden Fischarten vor.

Fische in Schweden

Fische in Schweden

Egal ob Laie oder Profi: Angelfreunde sind mit einem Urlaub in Schweden gut beraten. Sowohl in den Seen als auch in den Flüssen gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Arten – mindestens 40 – die mit großem Individuenreichtum vertreten sind. Aufgrund dieser Fülle und der gewaltigen Anzahl von ca. 90.000 Seen ist das Land auch für Angelausflüge hervorragend geeignet. Je nachdem wo geangelt werden soll, wird eine Angelkarte benötigt, die sowohl online bei iFiske als auch in den meisten Touristeninformationen, Angelfachgeschäften oder sogar Tankstellen erhältlich ist. Dort kann sich auch nach den besten Angelgelegenheiten erkundigt werden. Lediglich in den fünf größten Seen Vänern, Vättern, Mälaren, Hjälmaren und Storsjön darf ohne Lizenz geangelt werden. Auch ab von Angelfreuden weist Schweden dank seiner intakten und großflächig erhaltenen Natur viele interessante Fischarten auf.

Fische in Schweden - Flussbarsch

Flussbarsch (Perca fluviatilis)
Eine der häufigsten Fischarten in Schweden ist der Flussbarsch, ein gut zu angelnder und schmackhafter Fisch. Er ist durch eine geteilte Rückenflosse, die stachelartigen Strahlen in den Flossen und die rötliche Färbung der Flossen leicht zu identifizieren. Die Art ist weit verbreitet und gilt nicht als gefährdet. Entgegen seiner Bezeichnung kommt er nicht nur in langsam fließenden Flüssen, sondern auch in vielen stillen Gewässern vor.

Fische in Schweden - Atlantische Flussforelle

Atlantische Flussforelle (Salmo trutta trutta)
Die Atlantische Flussforelle ist nicht nur im Meer, sondern ebenfalls in vielen Flüssen heimisch. Sie zeigt einen beinahe runde Körperquerschnitt und ist häufig mit einem dunklen Punktmuster gezeichnet. Forellen kommen insbesondere in sauberen, kalten Gewässern zahlreich vor und zählen zu den besten Speisefischen.

Fische in Schweden - Karpfen

Karpfen (Cyprinus carpio)
Karpfen sind bei Anglern und Züchtern weltweit für ihre Robustheit und den angenehmen Geschmack bekannt. Sie leben sowohl in Seen als auch Flüssen, solang diese langsam genug fließen. Karpfen lassen sich gut an dem grünlichen Rücken und dem helleren Bauch sowie den zwei Barteln am Maul erkennen. Karpfen messen meist etwa 40 Zentimeter Gesamtlänge.

Fische in Schweden - Brasse

Brasse (Abramis brama)
Die Brasse, auch Brachse, ist ein flacher, hochrückiger Fisch, der ein beachtliches Gewicht erreichen kann und durch seine bleigraue bis bronzene Farbe auffällt. Die Art bevorzugt warme, pflanzenreiche Gewässer, die auch schlammig sein dürfen, weshalb sie vor allem in nährstoffreichen Seen anzutreffen ist.

Fische in Schweden  - Rotfeder

Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
Bestände der Rotfeder sind in vielen Regionen geschützt. Touristenbüros können Auskunft darüber geben, ob sie in einem Gewässer geangelt werden darf oder nicht. Aufgrund ihrer leichten Fangbarkeit ist sie durchaus beliebt, insbesondere bei Familienangelausflügen. Allerdings ist ihr Fleisch grätenreich, daher wird oft zur Verarbeitung in Frikadellenform geraten. Aufgrund ihrer roten Flossen ist die Art leicht zu erkennen, kann allerdings mit dem ähnlich gefärbten Rotauge verwechselt werden.

Fische in Schweden  - Hecht

Fische in Schweden - Hecht

Hecht (Esox lucius)
In Schweden sind nicht nur Friedfische weit verbreitet, es finden sich auch viele für Angler interessante Raubfische. Einer der beeindruckendsten ist der Hecht. Er gilt als gieriger Räuber und nennt ein schnabelartiges Maul sein Eigen, das auf der Innenseite mit nach hinten gerichteten Zähnen bestückt ist. Legenden, die besagen, er fräße gelegentlich Katzen oder kleine Hunde, dürfen jedoch als übertrieben gewertet werden. Als Habitat schätzt der Hecht Ufer von Standgewässern und langsamen Fließgewässern, wobei er sich besonders gern in der Deckung von Wurzeln und Pflanzen bewegt. Zweifelsohne sind Hechte – die Größen von mehr als 100 cm erreichen können – eine spannende Beute für Angler. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, allein die Herausforderung zu sehen und die Tiere nach dem Fang zurückzusetzen, um ihre Population zu schonen. Es handelt sich um robuste Fische, die die Strapazen, bei fachmännisch entferntem Haken und ohne weitere Verletzungen, gut überstehen können.

Fische in Schweden - Zander

Zander (Sander lucioperca)
Ein weiterer beeindruckender Raubfisch ist der Zander. Er ähnelt dem Hecht in seinem länglichen Körperbau, unterscheidet sich jedoch durch die barsch-typischen, gestrahlten Rückenflossen. Auch sein Lebensraum ist ähnlich, allerdings bevorzugt er deutlich größere Gewässer. Er misst im Schnitt 50 Zentimeter, kann jedoch auch die doppelte Länge erreichen. Demzufolge ist er in Schweden vor allem in den großen Tieflandseen zu finden. In einigen Gewässern bestehen Fangverbote oder Mindestgrößen.

Fische in Schweden - Lachs

Lachs (Salmo salar)
Der Atlantische Lachs ist zwar nicht der größte, aber wahrscheinlich der bekannteste Fisch in Schweden. Er kommt im ganzen Land vor und verbringt einen Teil seines Lebens in Flüssen, den anderen im Meer – dazwischen liegen ausgedehnte Wanderungen. Lachse lassen sich an dem silbrigen, spindelförmigen Leib mit roten und blauen Punkten erkennen. Ein ausgewachsener Lachs kann fünf Kilogramm und mehr erreichen – bis dahin dient der Raubfisch selbst einer Vielzahl an Tieren als Beute. Für viele Besucher zählt das Lachsangeln zu den schönsten Erlebnissen im Schweden Urlaub.

Fische in Schweden  - Aal

Aal (Anguilla anguilla)
Aale bieten einen besonderen Anblick, schon aufgrund der zum Flossensaum verschmolzenen Flossen und der schlangenartigen Gestalt. Sie sind braun-grün gefärbt und können bis zu 90 Jahre alt werden. Während ausgewachsene Weibchen bis zu anderthalb Meter messen können, erreichen Männchen weniger als die Hälfte dieser Länge. Aale besitzen einen extrem feinen Geruchssinn und ernähren sich räuberisch. Sie sind nachtaktiv und können auf der Suche nach einem anderen Gewässer kurze Strecken auf Land überwinden, solange es ausreichend feucht ist. Sein Blut ist ohne weitere Zubereitung giftig. Als Speisefisch ist der Aal aufgrund seines fetten, wohlschmeckenden Fleisches beliebt. Aufgrund der starken Gefährdung sollte jedoch von einem Fang abgesehen und die Tiere stattdessen nur beobachtet werden.

Fische in Schweden  - Wels

Wels (Silurus glanis)
Welse sind die größten ausschließlich im Süßwasser vorkommenden Fische in Schweden und können, da sie ihr Leben lang weiterwachsen, Längen von mehr als einem Meter und Gewichte über 100 Kilogramm erreichen. Sie sind grau-braun gefärbt und verfügen über ein flaches Maul mit langen, gut sichtbaren Barteln. Sie gelten als gierige Räuber mit sehr weitem Nahrungsspektrum, dem nur ihre eigene Größe Grenzen setzt. Da sie Wärme lieben, kommen sie nur in Süd- und Mittelschweden vor, am häufigsten in der Region Småland. Dort bevorzugen sie die eher flachen Uferregionen langsamer oder stehender Gewässer. Aufgrund ihrer Gefährdung dürfen sie nur in Ausnahmefällen gefangen werden.

Fische in Schweden  - Krebs

Krebse
In Schweden kommen zwei Krebsarten vor, der Edelkrebs (Astacus astacus) und der Signalkrebs (Pacifastacus leniusculus). Während ersterer selten und streng geschützt ist, stellt letzterer eine invasive Art dar. Die beiden Arten sehen einander ähnlich, Signalkrebse weisen jedoch oft einen deutlichen, hellen Fleck auf dem Scherengelenk auf, anhand dessen sie sich sicher bestimmen lassen. Generell ist für den Krebsfang eine Sondergenehmigung notwendig – dann aber stellen die extrem zahlreich auftretenden Signalkrebse eine echte Delikatesse in Schwedens Küche dar.

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